Wettanbieter mit Skrill in Österreich

Updated Oktober 2026
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Ein Smartphone mit dunklem Display liegt neben einem Notizbuch und einer Kaffeetasse auf einem Schreibtisch im Licht eines Fensters.

Stand: Oktober 29, 2026 · Lizenzausweise geprüft gegen die Impressen und Spielbedingungen der jeweiligen Anbieter

Skrill berechnet für die Auszahlung auf ein Bankkonto 2,80 % des Betrags, mindestens 3,50 €.

Wer in Österreich mit Skrill einzahlt, sucht keinen Geheimtipp, sondern eine ehrliche Auskunft: Welcher Anbieter nimmt das E-Wallet überhaupt, wie viel muss man mindestens einzahlen, und was kostet die Strecke vom Wettkonto bis zurück aufs Bankkonto? Die folgenden Abschnitte ordnen die Anbieter, erklären die Gebühren und trennen auseinander, was Marketing ist und was wirklich auf dem Wettschein landet. Eine vorgreifende Warnung gehört an den Anfang: Die Zahlungsmethode sagt nichts über die Bewilligung. Skrill akzeptieren kann jeder, eine Bewilligung eines österreichischen Bundeslands hat nur, wer eine hat.

Verantwortungsvolles Wetten in Österreich

Verantwortungsvolles Wetten beginnt nicht im Wettkonto, sondern davor. Wer bei einem österreichischen Anbieter mit Bewilligung spielt, findet dort drei Hebel, die jeder selbst betätigen kann: eine Altersgrenze von 18 Jahren, freiwillige Pausen und selbst gesetzte Einzahlungslimits. Was es bundesweit nicht gibt, ist ein einheitlicher Rahmen. Eine zentrale Sperrdatei für Sportwetten existiert in Österreich nicht, eine nationale Einzahlungsgrenze ebenfalls nicht. Jeder Anbieter regelt das selbst, und genau deshalb lohnt der Blick in die eigenen Spielbedingungen, bevor der erste Euro den Weg aufs Wettkonto findet.

Ein Fußball liegt auf dem Rasen neben der Eckfahne eines leeren Platzes, dahinter eine Tribüne im Abendlicht.
Skrill wurde 2001 in London unter dem Namen Moneybookers gegründet und trägt seit 2010 den Namen Skrill.

Tipp3 hält die Limits und Pausen so klar geregelt wie kaum ein anderer Anbieter. Eine Spielpause lässt sich für 1, 3 oder 6 Monate aktivieren, das Guthaben bleibt auf dem Konto. Wer sich für 1, 2 oder 3 Jahre selbst sperrt, bekommt das Restguthaben auf das verknüpfte Bankkonto überwiesen. Beide Sperren sind nach dem Start nicht mehr aufhebbar. Beim Einsatzlimit kann man täglich bis zu 10.000 € setzen, das wöchentliche Verlustlimit reicht bis 5.000 €, und ein wöchentliches Einzahllimit lässt sich auf bis zu 1.950 € stellen.

Win2day geht einen anderen Weg und kombiniert das Alter mit einer fixen Obergrenze. Bis 26 Jahre sind 250 € pro Woche drin, gemessen von Freitag bis Donnerstag. Ab 26 Jahren liegt das Maximum bei 1.680 € pro Kalendermonat, auf Antrag höher. Gewinne zählen nicht in das Limit, nur echte Einzahlungen. Die Identität wird vor der ersten Auszahlung geprüft, und das Bankkonto muss im EWR liegen. Wer diese Schwellen ernst nimmt, hat den wichtigsten Filter für sich selbst schon eingebaut.

Die 5 % Wettgebühr trifft jeden Einsatz seit dem 1. April 2025, und sie ändert nichts daran, wie man verantwortungsvoll spielt, aber sie ändert die Rechnung. Bei Tipp3 trägt der Anbieter die Gebühr, wenn die Wette verloren geht. Gewinnt sie, werden 5 % vom Gewinn abgezogen. Was am Ende auf dem Konto landet, ist also brutto für netto, und das sollte man bei jeder Quotenrechnung im Hinterkopf behalten. Das ist keine Empfehlung, sondern eine Mechanik, die jeder Wettkunde kennen muss, bevor er eine Quote liest.

Hilfe, wenn es nicht mehr passt, bietet Playsponsible.at, die Anlaufstelle der österreichischen Glücksspiel- und Wettbranche. Wer Anzeichen bei sich erkennt – das Aufholen von Verlusten, das Verstecken von Einsätzen vor Familie oder Freunden, das Denken an Wetten in Phasen, in denen man nicht spielt – findet dort einen ersten Kontakt, anonym und kostenlos. Die Spielsucht hört nicht bei der Wette auf, sie beginnt oft leise, und eine Selbstsperre ist immer noch günstiger als jeder spätere Schuldenweg.

Boni und Gratiswetten mit Skrill

Wer „Bonus“ hört, sollte „Bedingungen“ mitdenken. Die Willkommensaktion, die ein Buchmacher anbietet, ist ein Marketing-Versprechen, und das Kleingedruckte entscheidet, was davon auf dem eigenen Wettkonto ankommt. Drei Zahlen muss jeder vor der Aktivierung kennen: die Umsatzanforderung, die Mindestquote und die Frist. Was die wenigsten vor der Einzahlung prüfen: ob die Einzahlung per E-Wallet überhaupt für den Bonus zählt.

Slotuna zeigt das Muster besonders deutlich. Der Sport-Erstbonus bringt 100 % auf die erste Einzahlung, der maximale Bonus hängt vom Markt ab, die Mindesteinzahlung liegt bei 20 €. Wer den Bonus aktiviert, muss ihn innerhalb von 30 Tagen umsetzen, und pro Wette zählen nur 50 € zum Umsatz. Bei Kombiwetten ist jede Auswahl mit einer Mindestquote von 1,50 zu spielen. Entscheidend ist eine Klausel, die in der Werbung selten vorne steht: Einzahlungen per Skrill oder Neteller sind nicht bonusberechtigt. Wer den Bonus will, muss also eine andere Methode wählen.

Tiki Taka und Boomerang-Bet bieten ähnliche Ersteinzahlungsboni. 100 % auf die erste Einzahlung, bei Tiki Taka bis 100 €, bei Boomerang-Bet für Spieler aus Österreich, Deutschland, Finnland, Norwegen und der Schweiz bis 200 €, sonst 100 €. Beide verlangen 20 € Mindesteinzahlung. Was den Bonus zum Bonus macht, ist die Umsatzanforderung – ohne sie wäre es ein Geschenk, und Geschenke macht die Branche nicht.

Vierklee und die österreichischen Anbieter mit Bewilligung gehen einen anderen Weg und werben gar nicht erst mit großen Bonus-Paketen. Tipp3 setzt auf den Vorteil der Bewilligung, nicht auf den Bonus, und Vierklee nennt auf der eigenen Seite keine Willkommensaktion, sondern verweist auf den stationären Vertrieb. Wer dort einzahlt, zahlt für die Wette und nicht für ein Werbeversprechen. Das hat seinen Preis, denn ein Bonus ist im Schnitt 5 % bis 10 % der Einzahlung wert, aber es erspart das Kleingedruckte.

Die ehrliche Rechnung für eine Bonus-Aktion geht so: Bonus 100 €, Umsatzfaktor 5x, erforderlicher Umsatz 500 €. Pro Wette zählen nur 50 €, also zehn Wetten. Wer mit Skrill einzahlt, ist bei manchen Anbietern schon ausgeschlossen, wer die Mindestquote 1,50 nicht hält, verliert den Fortschritt. Die Marge des Marktes, auf dem man spielt, liegt typischerweise zwischen 4 % und 8 %. Pro 100 € Umsatz bleiben also 92 € bis 96 € erwarteter Rückfluss. Bei 500 € Umsatz sind das 460 € bis 480 €. Vom Bonus 100 € zieht der Anbieter im Schnitt 20 € bis 40 € über die Marge wieder ab. Wer das vor der Einzahlung durchrechnet, weiß, was „100 % bis 100 €“ wirklich bedeutet.

Ein- und Auszahlungen mit Skrill

Skrill ist ein E-Geld-Institut mit Sitz in London, gegründet 2001 als Moneybookers, seit 2010 unter dem heutigen Namen. Seit August 2015 gehört die Skrill Group vollständig zur Paysafe Group, die im November 2015 in Paysafe Group umbenannt wurde. Was Skrill vom Bankkonto unterscheidet, ist die Geschwindigkeit, was es davon unterscheidet, ist die Gebühr. Wer nur das E-Wallet als Zwischenstation nutzt, zahlt an beiden Enden.

Die wichtigste Gebühr betrifft die Auszahlung vom Skrill-Konto auf das Bankkonto. Skrill berechnet 2,80 % des Betrags, mindestens aber 3,50 €. Bei 100 € Auszahlung sind das 3,50 €, weil der Mindestbetrag greift. Bei 1.000 € sind es 28 €. Wer einen Wettgewinn von 200 € auf das Bankkonto überweisen will, gibt 5,60 € an Skrill ab. Die Buchmachergebühr ist da oft noch gar nicht mitgerechnet.

Die Währungsumrechnung kostet extra. Wer ein Skrill-Konto in Euro führt und eine Einzahlung in einer anderen Währung erhält, zahlt 4,49 % auf den umgerechneten Betrag. Wer das Konto längere Zeit nicht nutzt, riskiert eine Servicegebühr: ohne Login oder Transaktion innerhalb von sechs Monaten werden monatlich 5,00 € vom Guthaben abgezogen. Die Gebühr entfällt, sobald wieder eine Aktivität stattfindet. Wer das E-Wallet nur für Wetten nutzt, sollte nach einer Auszahlung also entweder eine weitere Transaktion auslösen oder sichergestellt haben, dass kein Restguthaben liegen bleibt.

Die Mindesteinzahlung auf der Wettanbieter-Seite hängt vom Anbieter ab, nicht von Skrill. Viele Buchmacher akzeptieren Einzahlungen ab 10 €, andere verlangen 20 €. Tipp3, Win2day und die österreichischen Land-bewilligten Anbieter veröffentlichen ihre Mindestbeträge in den Einzahlungsbedingungen. Wer bei einem offshore-Anbieter spielt, sollte vor der ersten Einzahlung prüfen, ob Skrill überhaupt zu den akzeptierten Methoden gehört, und falls ja, mit welchem Mindestbetrag.

Tipp3 nennt auf der Hilfeseite die eigenen Einzahlungsmethoden: Kreditkarte (Mastercard, Visa, Diners Club), EPS-Überweisung, Google Pay, Apple Pay, PayPal, Paysafecard, EuroBons und Bareinzahlung bei tipp3-Partnern. Kryptowährung ist nicht aufgeführt. Skrill steht nicht in der Liste. Wer bei tipp3 mit Skrill einzahlen will, schaut also aktuell in die Röhre.

Win2day verfolgt eine ähnliche Linie, was die Zahlungsmethoden angeht. Bei Merkur Bets, einem Anbieter mit österreichischer Bewilligung, nennt der App-Eintrag PayPal, Paysafecard, Visa und Mastercard – Skrill ist auch hier nicht in der Liste der primär beworbenen Methoden. Bei Vierklee heißen die genannten Methoden EPS, Klarna und Kreditkarten, mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass dies nur „einige“ der verfügbaren Varianten sind. Wer sicher wissen will, ob Skrill geht, muss im Einzahlungsmenü des eigenen Kontos nachsehen.

Bei den offshore-Anbietern sieht es anders aus. Boomerang-Bet, Slotuna, Tiki Taka und 20Bet arbeiten mit dem internationalen Markt, und Skrill gehört dort zum Standardrepertoire. Boomerang-Bet akzeptiert den E-Wallet neben Kreditkarten und Kryptowährungen, Slotuna ebenfalls. Die Mindesteinzahlung liegt bei beiden bei 20 €. 20Bet nennt Skrill nicht prominent, aber als E-Wallet-Anbieter ist Skrill in der internationalen Auszahlungskette fast immer mit dabei.

Auszahlungen sind die andere Seite. Bei Tipp3 dauert eine Bankauszahlung von Montag bis Freitag typischerweise ein bis zwei Bankwerktage. Auszahlungskonten müssen im EWR liegen, eine IBAN kann nur in einem tipp3-Konto hinterlegt sein. Vor der ersten Auszahlung verlangt Tipp3 eine Verifikation per ID Austria, Bank Ident, Foto Ident mit Chip oder Video Ident. Bei der Registrierung werden keine Bankdaten abgefragt, was die Hemmschwelle senkt, aber spätestens bei der Auszahlung wird die Identität geprüft.

Wer bei einer Annahmestelle von Tipp3 Gewinne bis 1.000 € abholt, braucht keinen Ausweis. Über 1.000 € geht es nur in einer Großgewinnauszahlungsstelle mit Lichtbildausweis, und Gewinne über 80.000 € werden per Formular aufs Bankkonto überwiesen. Die Frist, in der Gewinne eingelöst werden können, beträgt 180 Tage ab Feststellung. Bargeld-Einzahlungen und Bargeld-Auszahlungen bei tipp3-Partnern sind auf 1.000 € pro Woche begrenzt, und eingezahltes Guthaben muss einmal vollständig für Sportwetten eingesetzt werden, bevor es ausgezahlt werden kann.

Bei Win2day ist die Auszahlung an eine Verifikation vor der ersten Gewinnauszahlung gebunden. Das Bankkonto muss im EWR liegen, und die Wohnsitzbestätigung ist Teil der Identitätsprüfung. Bei den offshore-Anbietern variiert die Dauer: E-Wallet-Auszahlungen auf Skrill sind oft innerhalb von 24 Stunden durch, die Bankauszahlung hängt dann wieder an der Skrill-Gebühr und am Bankweg.

Die besten Wettanbieter mit Skrill im Vergleich

Der Vergleich sortiert die Anbieter nach zwei Achsen: Bewilligung und Skrill-Verfügbarkeit. Die österreichischen Anbieter mit Bewilligung eines Bundeslands stehen oben, die offshore-Anbieter unten, getrennt durch eine deutliche Linie. Innerhalb der Gruppe gilt: je klarer die Bedingungen, desto höher der Rang. Wer Skrill sucht, landet fast immer in der zweiten Gruppe, aber die erste verdient einen Blick, weil dort das Sicherheitsnetz dichter ist.

Anbieter Bewilligung Lizenz oder Betreiber
tipp3 Niederösterreich (LGBl. 58/2020, Bescheid 10.12.2020) Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H.
win2day Niederösterreich (LGBl. 58/2020) Österreichische Lotterien Gesellschaft mbH
Starsportwetten Bundesland und Bescheid nicht veröffentlicht Star Sportwetten GmbH
Merkur Bets Bundesland und Bescheid nicht veröffentlicht nicht veröffentlicht
Vierklee Tirol (Zl. IIa.10.065/144-0) Vierklee Wettbüro GmbH
Admiral Oberösterreich (Oö. Wettgesetz) ADMIRAL Sportwetten GmbH
Boomerang Bet keine österreichische Bewilligung nicht etabliert
Slotuna keine österreichische Bewilligung Anjouan ALSI-152406028-FI2
Tiki Taka keine österreichische Bewilligung nicht etabliert
20Bet keine österreichische Bewilligung nicht etabliert

Was die Tabelle zeigt: Drei Anbieter veröffentlichen ihre Bewilligung vollständig mit Bescheid und Aktenzeichen (Tipp3, Win2day, Vierklee, Admiral). Drei nennen eine Bewilligung, aber nicht das Bundesland oder die Bescheidnummer (Starsportwetten, Merkur Bets). Vier nennen keine österreichische Bewilligung und sind über Lizenzen aus Anjouan oder ohne klaren Lizenzhinweis unterwegs.

Die Spalte „Lizenz oder Betreiber“ zeigt, dass selbst bei den bewerteten Anbietern nicht alle Betreiber benannt sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte die Betreibergesellschaft prüfen, bevor er einzahlt. Bei Tipp3 ist es die Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H., bei Admiral die ADMIRAL Sportwetten GmbH, bei Vierklee die Vierklee Wettbüro GmbH. Die offshore-Anbieter sind über Briefkastenfirmen oder über komplexe Konzernstrukturen unterwegs, was nicht per se schlecht ist, aber den Weg zu einer Beschwerde verlängert.

Was die Tabelle nicht zeigt, ist die Skrill-Verfügbarkeit. Tipp3 und Win2day listen Skrill nicht aktiv in den Einzahlungsmethoden, die offshore-Anbieter schon. Wer zwingend mit Skrill einzahlen will, landet in der zweiten Gruppe. Wer die Bewilligung wichtiger nimmt, muss eine andere Zahlungsmethode wählen oder einen Anbieter mit Land-Erlaubnis wählen, der Skrill im Einzahlungsmenü anbietet.

Überblick: Was Skrill beim Wetten leistet

Skrill ist ein E-Geld-Institut, kein Bankkonto. Wer einzahlt, schiebt Geld von der Bank auf das Skrill-Konto und von dort zum Buchmacher, und der Gewinn läuft denselben Weg zurück. Die Geschwindigkeit ist der Hauptvorteil, die Gebühr der Hauptnachteil, und die Sperre gegen Geldwäsche ein Nebeneffekt, der bei jeder Auszahlung sichtbar wird.

Der erste Vorteil liegt in der Geschwindigkeit. Einzahlungen auf das Wettkonto sind bei den meisten Anbietern innerhalb von Sekunden sichtbar, sobald Skrill die Transaktion bestätigt. Auszahlungen vom Wettkonto auf das Skrill-Konto dauern beim Anbieter zwischen wenigen Stunden und einem Werktag, je nach Bearbeitungszeit. Die Auszahlung vom Skrill-Konto auf das Bankkonto dauert dann nochmal ein bis drei Bankwerktage, je nach Bank.

Der zweite Vorteil liegt in der Trennung vom eigenen Bankkonto. Wer nicht möchte, dass der Buchmacher die eigene IBAN sieht, nutzt Skrill als Zwischenstation. Die Bank sieht nur eine Überweisung an die Skrill Limited, nicht an den Buchmacher. Für Wettkunden, die ihre Bankbeziehung vom Wettkonto trennen wollen, ist das ein echtes Argument.

Die Nachteile beginnen bei der Gebühr. Die Auszahlung aufs Bankkonto kostet 2,80 %, mindestens 3,50 €. Wer den Wettgewinn in Euro auf das eigene Konto überweisen will, gibt davon ab. Hinzu kommt die Währungsumrechnung mit 4,49 %, falls das Wettkonto in einer anderen Währung geführt wird als das Skrill-Konto. Und die Servicegebühr von 5,00 € monatlich, wenn das Konto sechs Monate lang nicht benutzt wird, ist eine kleine Stolperfalle für Gelegenheitsnutzer.

Ein weiterer Punkt betrifft die Akzeptanz. Viele Anbieter, die Skrill als Einzahlungsmethode anbieten, schließen Einzahlungen über E-Wallet von der Bonus-Berechtigung aus. Das ist eine gängige Praxis gegen Bonus-Missbrauch, und wer den Bonus will, muss die Zahlungsmethode entsprechend wählen. Skrill eignet sich also besser für die zweite Einzahlung als für die erste, sofern der Anbieter überhaupt einen Bonus anbietet.

Rechtslage: Skrill und die österreichische Bewilligung

Die zentrale Frage, die viele Wettkunden umtreibt, ist die nach dem Zusammenhang zwischen Zahlungsmethode und Lizenz. Die Antwort ist einfach, aber sie wird oft falsch erzählt: Skrill akzeptieren heißt nicht, dass ein Anbieter eine Bewilligung hat. Es heißt nur, dass der Anbieter das E-Wallet als Zahlungsweg anbietet. Die Bewilligung kommt vom Bundesland, nicht von der Zahlungsmethode.

Ein Stadion unter Flutlicht aus großer Entfernung, davor Felder und eine ruhige Straße in der Dämmerung.
Rechtsgrundlage für tipp3-Sportwetten über Portal und App ist das NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020).

In Österreich ist Sportwetten kein Glücksspiel im Sinne des Bundesgesetzes. Der Verwaltungsgerichtshof hat 2015 festgestellt, dass die klassische Sportwette ein Geschicklichkeitsspiel ist und damit nicht unter das Glücksspielgesetz fällt. Was bleibt, ist die Land-Ebene. Jedes der neun Bundesländer hat ein eigenes Wettgesetz und eine eigene Behörde. Niederösterreich etwa hat das NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020), die zuständige Behörde ist die NÖ Landesregierung. Wien hat das Wiener Wettengesetz (LGBl. Nr. 26/2016), zuständig ist der Magistrat. Oberösterreich hat das Oö. Wettgesetz.

Die Folge: Es gibt keine nationale Lizenz und keine nationale Liste der Buchmacher. Wer in Österreich Sportwetten anbietet, braucht eine Bewilligung des Bundeslands, in dem er den Wettserver betreibt. Die Online-Wette ist an den Ort der Datenbereitstellung gebunden, so hat es der Verwaltungsgerichtshof 2026 für Oberösterreich bestätigt. Ein Anbieter mit Sitz auf Malta, der den Server in Malta stehen hat, fällt damit nicht automatisch unter ein österreichisches Wettgesetz, und ein Anbieter mit Server in Österreich braucht die Bewilligung des Bundeslands, in dem der Server steht.

Tipp3 nennt auf der eigenen Seite den Bescheid der NÖ Landesregierung vom 10.12.2020 mit der Aktenzahl IVW1-Wett-47/001-2020. Win2day verweist auf eine gleichartige Bewilligung der NÖ Landesregierung für die Sportwetten, die nicht dem Glücksspielgesetz unterliegen. Bei Win2day ist die Trennung wichtig: Die Lotterie und das Casino laufen unter der bundesweiten GSpG-Konzession, die Sportwetten unter der Land-Bewilligung. Beide Regime haben unterschiedliche Regeln, insbesondere bei Sperre und Limits.

Für Spieler bedeutet das: Wer bei Tipp3 oder Win2day spielt, hat einen Ansprechpartner im Land. Wer bei einem offshore-Anbieter spielt, hat keinen österreichischen Ansprechpartner, und die Frage, ob das legal ist, hängt vom Land und vom Serverstandort des Anbieters ab. Eine ausländische Lizenz (Malta, Gibraltar, Curaçao, Anjouan) ist keine österreichische Bewilligung, und keine österreichische Behörde veröffentlicht eine Liste lizenzierter Buchmacher. Die Frage ist politisch und rechtlich umstritten, der Status quo bleibt: kein Verbot, keine Erlaubnis.

Die Wettgebühr von 5 % auf den Einsatz gilt seit dem 1. April 2025, unabhängig von der Bewilligung. Sie wird vom Anbieter geschuldet, der die Wette abschließt oder vermittelt, nicht vom Spieler. Ob der Anbieter die Gebühr trägt, auf die Quote schlägt oder vom Gewinn abzieht, ist seine Sache. Tipp3 hat sich für die dritte Variante entschieden: 5 % vom Gewinn bei gewonnener Wette, eigener Verlust bei verlorener Wette. Das ist nicht die einzige Möglichkeit, aber bei diesem Anbieter die gewählte.

Wer mit Skrill spielt und damit auf einen offshore-Anbieter ausweicht, sollte wissen: Es gibt keine österreichische Behörde, bei der man sich über diesen Anbieter beschweren kann, und kein österreichisches Selbstsperrsystem, das den Anbieter einschließt. Wer sich selbst sperren will, muss das bei jedem Anbieter einzeln tun. Die Sperre bei Tipp3 sperrt nicht automatisch bei Slotuna.

Tipp3 – solide Basis mit Land-Bewilligung

Tipp3 ist der Platzhirsch unter den österreichischen Wettanbietern und der einzige, der Bewilligung und Bescheidnummer vollständig offenlegt. Die Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Wien betreibt das Angebot, die Bewilligung stammt von der NÖ Landesregierung nach dem NÖ Wettgesetz (LGBl. Nr. 58/2020), Bescheid vom 10.12.2020, Aktenzahl IVW1-Wett-47/001-2020. Wer dort einzahlt, weiß, wer hinter dem Wettschein steht.

Skrill gehört nicht zu den aktiv beworbenen Einzahlungsmethoden. Die Hilfeseite nennt Kreditkarte (Mastercard, Visa, Diners Club), EPS, Google Pay, Apple Pay, PayPal, Paysafecard, EuroBons und die Bareinzahlung bei tipp3-Partnern. Skrill taucht in dieser Liste nicht auf. Wer den Anbieter mit Skrill nutzen will, sollte im Einzahlungsmenü des eigenen Kontos prüfen, ob die Methode inzwischen ergänzt wurde.

Die Auszahlungswege sind klar geregelt. Bankauszahlung werktags von Montag bis Freitag, Dauer meist ein bis zwei Bankwerktage. Konto muss im EWR liegen, eine IBAN pro Konto. Verifikation vor der ersten Auszahlung per ID Austria Vollversion, Bank Ident, Foto Ident mit Chip oder Video Ident. Bargeldgewinne bis 1.000 € an der Annahmestelle, darüber in der Großgewinnauszahlungsstelle mit Ausweis, über 80.000 € per Formular aufs Bankkonto.

Beim Spielerschutz ist Tipp3 vorbildlich: Spielpause für 1, 3 oder 6 Monate, Selbstsperre für 1, 2 oder 3 Jahre, beide nicht aufhebbar nach Start. Einsatzlimit täglich bis 10.000 €, Verlustlimit wöchentlich bis 5.000 €, Einzahllimit wöchentlich bis 1.950 €. Die 5 % Wettgebühr trägt der Anbieter bei verlorener Wette, zieht sie aber bei gewonnener Wette vom Gewinn ab.

Wer einen Anbieter mit klarer Land-Bewilligung sucht und auf Skrill verzichten kann, ist bei Tipp3 richtig aufgehoben. Wer zwingend mit Skrill einzahlen will, muss einen anderen Anbieter wählen, denn die offizielle Methodenliste enthält Skrill derzeit nicht.

Win2day – Sportwetten unter Land-Bewilligung

Win2day ist die zweite Säule des österreichischen Marktes und gehört zur Österreichischen Lotterien Gesellschaft mbH. Die Sportwetten beruhen auf einer erteilten Bewilligung der NÖ Landesregierung, also demselben regulatorischen Rahmen wie Tipp3. Die Sportwetten unterliegen nicht dem Glücksspielgesetz und nicht der Aufsicht des BMF oder Finanzamts Österreich, wie der Anbieter auf der eigenen Seite ausdrücklich klarstellt.

Die Lotterien und das Casino von Win2day laufen unter der bundesweiten GSpG-Konzession, einem anderen Regime. Wer dort spielt, sollte wissen, dass zwei verschiedene Aufsichtssysteme greifen, eines für die Sportwette und eines für Lotto und Casino. Die Spielregeln, die Limits und die Sperre können sich unterscheiden.

Beim Einzahlungslimit geht Win2day einen eigenen Weg: Bis 26 Jahre maximal 250 € pro Woche, gemessen von Freitag bis Donnerstag. Ab 26 Jahren 1.680 € pro Kalendermonat, auf Antrag individuell erhöhbar. Gewinne zählen nicht in das Limit, nur Einzahlungen. Die Sperre ist also altersabhängig und strenger als bei vielen Wettbewerbern.

Die Verifikation verlangt Win2day vor der ersten Auszahlung, mit Wohnsitznachweis in Österreich und Konto im EWR. Die Identitätsprüfung läuft digital, die Bankverbindung wird bei der ersten Auszahlung hinterlegt. Wer mit Skrill einzahlen will, sollte prüfen, ob die Methode im Einzahlungsmenü angeboten wird, da die Hauptseite sie nicht prominent bewirbt.

Das Angebot an Einzahlungsmethoden bei Win2day ist ähnlich wie bei Tipp3, mit den üblichen Verdächtigen: Kreditkarte, EPS, Bankeinzug, Sofortüberweisung. Skrill ist nicht in der prominenten Liste, was die Nutzung einschränkt. Wer Win2day mit Skrill nutzen will, muss den Umweg über eine andere Methode gehen oder auf einen Anbieter ausweichen, der Skrill aktiv anbietet.

Win2day ist die Wahl für Spieler, die einen österreichischen Anbieter mit klarer Bewilligung suchen und keine Offshore-Konstrukte brauchen. Die 250-€-Wochengrenze für junge Spieler ist eine der strengsten am Markt und schützt die Altersgruppe, die statistisch am anfälligsten ist.

Starsportwetten – Bewilligung ohne Details

Starsportwetten tritt im Google-Play-Eintrag mit dem Hinweis auf, ein „behördlich bewilligter Sportwettenanbieter“ zu sein. Der Bescheid stammt vom 8. März 2022 und wurde der Starbet24 GmbH erteilt. Welches Bundesland die Bewilligung ausgestellt hat, veröffentlicht der Anbieter nicht. Die Bescheidnummer fehlt ebenfalls. Wer dort spielt, weiß, dass eine Bewilligung existiert, aber nicht, von wem.

Diese Lücke ist nicht ungewöhnlich, aber sie kostet Vertrauen. Wer die Bewilligung prüfen will, muss beim jeweiligen Bundesland nachfragen. Niederösterreich, Wien und Oberösterreich haben unterschiedliche Behörden mit unterschiedlichen Auskunftspflichten. Eine zentrale Abfrage wie bei der Malta Gaming Authority gibt es in Österreich nicht.

Die App selbst ist im Google Play Store verfügbar, der Support ist per In-App-Chat erreichbar. Welche Einzahlungsmethoden angeboten werden, hängt von der App-Version und dem Markt ab. Skrill wird in der App-Beschreibung nicht explizit erwähnt, was die Einordnung als „Skrill-Anbieter“ schwierig macht.

Wer Starsportwetten nutzt, sollte vor der Einzahlung prüfen, ob die Bewilligung für das eigene Bundesland gilt, und ob Skrill im Einzahlungsmenü verfügbar ist. Die App-Store-Beschreibung ist kein Ersatz für die Spielbedingungen, und der fehlende Hinweis auf das Bundesland ist eine Lücke, die der Anbieter schließen könnte, aber nicht muss.

Merkur Bets – App-only mit bekannten Methoden

Merkur Bets gehört zur Merkur-Gruppe, die in Deutschland mit Spielhallen und Sportwetten stark vertreten ist. In Österreich gibt es eine Bewilligung, aber wieder ohne Veröffentlichung des Bundeslands und der Bescheidnummer. Wer dort spielt, hat eine deutsche Konzernmutter im Hintergrund und eine österreichische Lizenz als Aufsicht.

Die App ist im Apple App Store verfügbar, und laut App-Beschreibung nennt der Google-Play-Eintrag einen Bescheid vom 8. März 2022, mit dem der Starbet24 GmbH die behördliche Bewilligung zur Durchführung von Sportwetten erteilt wurde. Die App-Beschreibung führt PayPal, Paysafecard, Visa und Mastercard als Ein- und Auszahlungsmethoden an. Skrill wird nicht explizit in der Liste genannt. Der Support ist per In-App-Chat erreichbar.

Merkur Bets ist für Spieler interessant, die einen Anbieter mit deutschem Hintergrund suchen und mit den genannten Methoden auskommen. Wer zwingend Skrill braucht, ist hier falsch, denn die prominent beworbenen Methoden enthalten das E-Wallet nicht. Das schließt nicht aus, dass Skrill im Einzahlungsmenü auftaucht, macht es aber weniger wahrscheinlich.

Vierklee – Tiroler Bewilligung mit lokaler Verankerung

Vierklee ist in Tirol verwurzelt und betreibt dort nicht nur Online-Wetten, sondern auch Wettterminals. Die Bewilligung stammt von der Tiroler Landesregierung (Zl. IIa.10.065/144-0), die Betreibergesellschaft ist die Vierklee Wettbüro GmbH. Wer in Westösterreich spielt, hat hier einen Anbieter mit regionaler Anbindung.

Die Einzahlungsmethoden sind begrenzt dokumentiert. Die Website nennt EPS, Klarna und Kreditkarten, mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass dies nur „einige“ der verfügbaren Varianten sind. Eine vollständige Liste der Methoden, inklusive E-Wallets, veröffentlicht der Anbieter auf der Startseite nicht. Wer mit Skrill einzahlen will, sollte das im Einzahlungsmenü prüfen.

Die Auszahlung erfolgt nach Anforderung auf das Bankkonto, der genaue Zeitrahmen ist nicht in den Vordergrund gestellt. Vierklee ist kein Anbieter, der mit Tempo wirbt, sondern mit regionaler Verankerung und stationärem Netz. Wer das schätzt, ist hier richtig. Wer eine breite Zahlungsmethoden-Auswahl sucht, sollte weiterblättern.

Admiral – oberösterreichische Bewilligung mit Konzerngeschichte

Admiral ist einer der ältesten Namen in der österreichischen Wettlandschaft. Die ADMIRAL Sportwetten GmbH mit Sitz in Gumpoldskirchen gehörte zur Novomatic-Gruppe, gegründet von Walter Grubmüller, an der Wiener Börse notiert von 2001 bis 2006. Heute ist Admiral Teil der Novomatic-Sportwetten-Sparte, mit einer Bewilligung der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz.

Die Bewilligung ist damit klar einem Bundesland zugeordnet, auch wenn die Bescheidnummer im veröffentlichten Material fehlt. Admiral ist ein Anbieter mit Konzerngeschichte, der sowohl Online als auch stationär in Wettannahmestellen und Spielstätten aktiv ist. Die Online-Präsenz ist entsprechend professionell aufgestellt.

Die Zahlungsmethoden bei Admiral folgen dem Standard des österreichischen Marktes. Kreditkarte, Bankeinzug, EPS, PayPal, Paysafecard gehören zum Standard. Skrill ist in der Hauptbewerbung nicht prominent, was die Nutzung einschränkt. Wer auf der Suche nach Skrill ist, sollte im Einzahlungsmenü nachsehen, ob die Methode angeboten wird.

Admiral ist die Wahl für Spieler, die einen österreichischen Anbieter mit langer Geschichte, stationärem Netz und klarer Bewilligung suchen. Die Skrill-Verfügbarkeit ist nicht garantiert, aber die grundsätzliche Seriosität des Anbieters macht ihn zu einer sicheren Bank, sofern die eigene Zahlungsmethode unterstützt wird.

Boomerang Bet – offshore ohne österreichische Bewilligung

Boomerang-Bet ist ein offshore-Anbieter mit Lizenz in einem nicht näher genannten Rechtsraum, der keine österreichische Bewilligung vorweisen kann. Die österreichische Land-Ebene erkennt diese Lizenz nicht an, und der Anbieter ist nicht in die österreichische Selbstsperre eingebunden. Wer dort spielt, spielt außerhalb des österreichischen Regulierungsraums.

Der Sport-Erstbonus beträgt 100 % der ersten Einzahlung, maximal 100 €, für Spieler aus Finnland, Deutschland, Norwegen, der Schweiz und Österreich bis 200 €. Die Mindesteinzahlung liegt bei 20 €. Die Umsatzbedingungen, Mindestquoten und Fristen sind in den Promotionsbedingungen des Anbieters festgelegt.

Boomerang-Bet akzeptiert Skrill als Einzahlungsmethode, was den Anbieter für Skrill-Nutzer interessant macht. Die Auszahlung auf das Skrill-Konto ist in der Regel innerhalb von 24 Stunden durch, danach greift die Skrill-Gebühr für die Auszahlung aufs Bankkonto. Wer die Gesamtkosten kalkuliert, sollte die Skrill-Gebühr mit einrechnen.

Der Anbieter ist nicht in die österreichische Selbstsperre eingebunden, und die Spielsucht-Prävention läuft über die eigenen Limits des Anbieters. Wer sich selbst sperren will, muss das bei Boomerang-Bet selbst tun, ohne die Möglichkeit, die Sperre auf andere Anbieter auszudehnen. Die 5 % Wettgebühr auf den Einsatz wird vom Anbieter geschuldet, aber die Frage, wie er sie weitergibt, ist nicht im Detail dokumentiert.

Slotuna – Anjouan-Lizenz und Skrill-Ausschluss beim Bonus

Slotuna arbeitet mit einer Lizenz aus Anjouan (ALSI-152406028-FI2), die keine österreichische Bewilligung ist. Die österreichische Land-Ebene erkennt diese Lizenz nicht an, und die Frage der Rechtmäßigkeit hängt vom Standort des Wettservers und vom jeweiligen Land ab. Der Anbieter ist im österreichischen Markt aktiv, aber nicht im österreichischen Aufsichtsraum.

Der Sport-Erstbonus liegt bei 100 % auf die erste Einzahlung. Die Bedingungen sind anspruchsvoll: Kombiwetten mit Mindestquote 1,50 je Auswahl, Umsatz innerhalb von 30 Tagen, pro Wette zählen maximal 50 € zum Umsatz. Entscheidend ist zudem: Einzahlungen per Skrill oder Neteller sind nicht bonusberechtigt.

Wer bei Slotuna den Bonus will, muss eine andere Zahlungsmethode als Skrill wählen, etwa Kreditkarte oder Banküberweisung. Wer nur einzahlen und spielen will, ohne den Bonus zu aktivieren, kann Skrill nutzen, und die Einzahlung ist sofort auf dem Wettkonto. Die Auszahlung erfolgt auf das Skrill-Konto, mit der bekannten Skrill-Gebühr für die Bankausweisung.

Die Kombination aus harten Bonus-Bedingungen und Skrill-Ausschluss macht Slotuna für Bonus-Sammler unattraktiv, für Gelegenheits-Spieler ohne Bonus-Interesse aber zu einer Option. Die fehlende österreichische Bewilligung bleibt der größte Nachteil.

Tiki Taka – offshore mit Standardbonus

Tiki Taka ist ein weiterer offshore-Anbieter ohne österreichische Bewilligung. Die Lizenz ist nicht etabliert, was die Aufsicht ungeklärt lässt. Der Anbieter ist im österreichischen Markt aktiv und wirbt mit einem Sport-Willkommensbonus.

Der Sport-Willkommensbonus beträgt 100 % der ersten Einzahlung bis 100 €, bei einer Mindesteinzahlung von 20 €. Berechtigt sind nur Neukunden mit erster Echtgeld-Einzahlung. Die Umsatzbedingungen, Mindestquoten und Fristen finden sich in den allgemeinen Bonusbedingungen des Anbieters.

Skrill ist eine der akzeptierten Einzahlungsmethoden, und die Mindesteinzahlung von 20 € gilt auch für Skrill. Die Auszahlung erfolgt auf das Skrill-Konto, mit der Skrill-Standardgebühr für die Bankauszahlung. Wer den Bonus will, sollte prüfen, ob Skrill-Einzahlungen bonusberechtigt sind, was bei den meisten offshore-Anbietern nicht der Fall ist.

Tiki Taka ist eine Option für Spieler, die einen offshore-Anbieter mit Skrill-Akzeptanz suchen und keine österreichische Bewilligung brauchen. Die fehlende Aufsicht durch eine österreichische Behörde bleibt der zentrale Nachteil.

20Bet – Live-Wetten und Skrill-Verfügbarkeit

20Bet ist ein offshore-Anbieter mit Fokus auf Live-Wetten. Die App-Beschreibung nennt Live-Ereignisse mit Quotenaktualisierung in Echtzeit, was den Anbieter für Spieler interessant macht, die auf laufende Spiele setzen wollen. Für echte Wetten ist eine Einzahlung nötig, was den Standardablauf skizziert.

Skrill gehört bei 20Bet zum Standardrepertoire der internationalen Anbieter. Die Mindesteinzahlung variiert je nach Methode und Markt. Die Auszahlung erfolgt auf das Skrill-Konto, mit der üblichen Skrill-Gebühr für die Banküberweisung.

Die Live-Wetten sind das Alleinstellungsmerkmal von 20Bet. Wer auf laufende Spiele setzen will, findet hier ein entsprechendes Angebot. Die Quotenaktualisierung in Echtzeit ist ein technisches Versprechen, das bei guter Umsetzung den Unterschied macht. Die fehlende österreichische Bewilligung ist der Preis, den man dafür zahlt.

Häufige Fragen

Welche Gebühr berechnet Skrill für die Auszahlung auf ein Bankkonto?

Skrill berechnet 2,80 % des Auszahlungsbetrags, mindestens aber 3,50 €. Bei einer Auszahlung von 100 € fallen 3,50 € Gebühr an, weil der Mindestbetrag greift. Bei 1.000 € sind es 28 €. Diese Gebühr fällt zusätzlich zu etwaigen Buchmachergebühren an, die der Wettanbieter selbst für die Auszahlung verlangt.

Fällt bei Skrill eine Gebühr für die Währungsumrechnung an, und wann wird die Servicegebühr vom Guthaben abgezogen?

Die Währungsumrechnung kostet 4,49 % auf den umgerechneten Betrag, falls das Skrill-Konto in einer anderen Währung geführt wird als die Ein- oder Auszahlung. Die Servicegebühr von monatlich 5,00 € wird nur dann fällig, wenn das Konto sechs Monate lang inaktiv bleibt, also ohne Login oder Transaktion. Sobald wieder eine Aktivität stattfindet, entfällt die Gebühr.

Welche Mindesteinzahlung verlangen Wettanbieter bei Zahlung per Skrill?

Die Mindesteinzahlung hängt vom Anbieter ab, nicht von Skrill. Viele Buchmacher akzeptieren Einzahlungen ab 10 € per Skrill, andere verlangen 20 €. Offshore-Anbieter wie Boomerang-Bet und Slotuna nennen 20 € als Mindesteinzahlung. Tipp3 und Win2day listen Skrill nicht prominent, daher ist die Mindesteinzahlung über diesen Weg nicht gesichert.

Zählen Einzahlungen per E-Wallet bei den Umsatzbedingungen und der Mindestquote eines Bonus immer mit?

Nein, nicht immer. Viele Anbieter schließen Einzahlungen per E-Wallet, insbesondere Skrill und Neteller, von der Bonus-Berechtigung aus. Slotuna ist ein Beispiel: Einzahlungen per Skrill oder Neteller sind dort nicht bonusberechtigt. Wer den Bonus will, muss eine andere Zahlungsmethode wählen. Bei den Mindestquoten und Umsatzfristen zählt die gewählte Wette, nicht die Einzahlungsmethode.

Verfügt ein Wettanbieter, der Skrill akzeptiert, deshalb über eine Bewilligung eines österreichischen Bundeslands?

Nein. Die Zahlungsmethode und die Bewilligung sind zwei verschiedene Dinge. Skrill ist ein E-Geld-Institut, das jedem Anbieter offensteht, der die nötige Geschäftsbeziehung eingeht. Die Bewilligung kommt vom jeweiligen Bundesland. Tipp3, Win2day, Vierklee und Admiral haben eine solche Bewilligung, die offshore-Anbieter nicht. Skrill akzeptieren kann jeder, eine Bewilligung hat nur, wer eine hat.

Wer trägt die Wettgebühr von 5 %, wenn eine Wette mit Skrill-Guthaben bezahlt wird?

Die Wettgebühr wird vom Anbieter geschuldet, nicht vom Spieler. Sie ist seit dem 1. April 2025 auf alle Sportwetten-Einsätze in Österreich fällig. Wie der Anbieter sie weitergibt, ist seine Sache. Tipp3 zieht 5 % vom Gewinn ab, wenn die Wette gewinnt, und trägt die Gebühr selbst, wenn sie verliert. Bei anderen Anbietern kann die Gebühr in die Quote eingepreist sein. Wer die Marge prüft, sieht den Effekt.

Inhalt erstellt vom Team «wettengutschein»